www.rc-webdesign-und-internet.de

Beruf: Kammerjaeger

unser Logo

Schädlingsbekämpfung    Dipl.-Ing. Herfried SCHWARZ
Sie erreichen uns:                          0664 / 98 06 940     Schwarz 
                                                                           Wien, Niederösterreich, nördliches Burgenland, Oberösterreich, Salzburg, nördliche Steiermark
                               0664 / 97 30 852    Kohl 
                                                                            Südliche Steiermark, mittleres und südliches Burgenland, Kärnten
A-8974  MANDLING, Grenzweg 3,  TEL.:  0664 / 98 06 940,  e-mail:  Kammerjaeger@aon.at
A-8020  GRAZ, Keplerstr. 36 A/1/8,  TEL.:  0316 / 71 03 39,  e-mail:  Kammerjaeger.Graz@aon.at
A-1180 WIEN, Erndtgasse 23/9,  TEL.+ FAX:  01 / 47 83 726,  e-mail:  Kammerjaeger@aon.at

 

   Eine kurze Beschreibung unseres Berufes, unserer "Gegner"
                   und wie wir zu Ihrem Wohlbefinden beitragen wollen.       
 
Warum ist der Berufszweig Schädlingsbekämpfer/Kammerjäger entstanden?


   In der Bibel wird im Alten Testament schon die große Rattenplage in den 7 schlechten Jahren erwähnt. Aus dem Mittelalter stammt die Geschichte vom
Rattenfänger von Hameln. In den letzten beiden  Jahrhunderten wuchs langsam das Hygienebewußtsein unsererVorfahren. Man begann mit der Anwendung
teils natürlicher, teils auch schon chemischer Mittel bei der Bekämpfung von Vorratsschädlingen.

   So wie die Reinlichkeit unserer Vorfahren vom Mittelalter bis zur französischen Revolution - zu der Zeit wurden fast mehr Parfüm und Puder verwendet
als Wasser und Seife - bis ins vergangene Jahrhundert größer und besser wurde, so änderte sich auch das Berufsbild, unsere Berufsbezeichnung vom
Rattenfänger zum Kammerjäger, der mit der sogenannten Flitspritze Jagd auf Bettwanzen, Läuse und Flöhe macht, und weiter zum heutigen professionellen
Schädlingsbekämpfer.

   Heute müssen wir von der Biologie, dem Umfeld, der Zoologie, dem Verhalten und dem oft noch nicht einmal gänzlich erforschten Zusammenleben
der allgemein als Schädlinge eingestuften Tier- und Pflanzenarten genausoviel lernen und wissen, wie von der Chemie, der Wirkungsweise und der
praktischen Anwendung der uns zur Verfügung stehenden Bekämpfungsmittel. Wir müssen auch Bescheid wissen über einschlägige Gesetze und Verordnungen,
sowohl vom österreichischen Staat, von den Landesbehörden, als auch von der EU.  Oft sind diese sogar sehr widersprüchlich. Als Beispiel für
Doppelkompetenzen: Tierschutzbestimmungen, Tiertransport, Jagdgesetz usw.

     Jetzt habe ich Sie lange genug mit dem Schädlingsbekämpfer gelangweilt.

   Aber was sind eigentlich Schädlinge?
Ich möchte das so definieren:

Schädlinge sind tierische oder pflanzliche Lebewesen, die unsere Nutz- und Haustiere und uns in unserer Gesundheit, unseren Vorräten, unserem Vermögen oder auch nur in unserem Wohlbefinden beeinträchtigen.

Dementsprechend die Einteilung in:

Hygiene-oder Gesundheitsschädlinge,Vorratsschädlinge, Materialschädlinge.

Die Maus gehört z.B. zu allen drei Gruppen. Für die Eigenschaft als Schädling ist auch der Ort des Auftretens maßgebend, so sind beispielsweise Ameisen als Gesundheitspolizei im Wald sehr nützlich, in einer Küche oder in einem Krankenhaus sind sie jedoch Hygieneschädlinge. Auch die Anzahl ist maßgeblich. Beispiel: eine Heuschrecke - Heuschreckenschwärme. Viele Schädlinge können sich unter für sie günstigen Bedingungen explosionsartig vermehren. Eine Hausschabe z.B. könnte im Jahr bis zu 500.000, eine Hausmaus bis zu 1.000 Nachkommen haben. Schädlinge haben sich dem Menschen sehr gut angepaßt, d.h. sie sind synanthrop geworden und kommen heute auch in Klimazonen ( wie ganzjährig beheizte Häuser) vor, in denen sie früher nicht existieren konnten. Die erhöhte Mobilität der Menschen und seiner Konsumgüter ist ebenfalls ein wichtiger Faktor in der Verbreitung der Schädlinge. Es gibt für uns Schädlingsbekämpfer noch zwei Gruppen von Lebewesen mit denen wir uns beschäftigen müssen: Nützlinge z.B. Marienkäfer (Sie fressen Unmengen von Blattläusen von unserem Gemüse und unseren Obst- und Ziergehölzen.). Oder Raubwespen und Raubmilben, die die gefürchtete Kastanien-Miniermotte vernichten helfen. Doch der flächendeckende Einsatz solcher Nützlinge ist nicht so leicht möglich: erstens ist die Aufzucht, noch dazu termingerecht für jede Wetterlage und jedes Siedlungsgebiet zu aufwendig und zweitens vernichten die meisten davon auch noch andere, vielleicht sogar nützliche Lebewesen. Dann gibt es noch die sogenannten Lästlinge. Damit sind aber nicht Vorgesetzte oder quengelnde Kinder gemeint, sondern meist Insekten, die an und für sich nützlich sind oder auch nur keinen Schaden anrichten, aber doch sehr viele von uns in ihrem Wohlbefinden stören. Als Beispiel Spinnen. Sie sind sehr nützlich als Mücken- und Gelsen- und Hausstaubmilbenvernichter, lösen aber bei vielen Menschen Ekel und Angst aus. Das kann sogar bis zu Spinnenhysterie und weiter zu deren krankhafter Form der Spinnenphobie führen. Oder der Maulwurf (übrigens ein vom World Wildlife Fund for Nature kurz "WWF"geschütztes Tier) ist nützlich, denn er frißt keine Wurzeln, sondern nur Insekten und ihre Larven wie Engerlinge, nur ist der so schön gepflegte Rasen dann oft nicht mehr so schön oder die Sense, das Messer des Rasenmähers oder der Mähbalken verlieren ihre Schärfe. Nun zu den Schädlingen selbst. Viele Menschen schämen sich bei Ungeziefer- oder Schädlingsbefall. Sie leiden unter dem falschen Vorurteil: Ungeziefer gibt es nur in alten, dreckigen Häusern bzw. Wohnungen. Reinlichkeit und Sauberkeit haben zweifelsohne eine vorbeugende Wirkung, sie sind jedoch bei Befall zuwenig. Ein Beispiel: Die meisten Eltern unter Ihnen haben wahrscheinlich schon einmal eine Mitteilung des Kindergartens oder der Schule nachhause bekommen: Der Schularzt hat Kopfläuse festgestellt - es heißt Lausshampon für die ganze Familie besorgen. Deshalb ist das ja keine dreckige Familie!
Die Schädlingsbekämpfung teilt sich in vier Gruppen: Vorbeugung, biologische Maßnahmen, physikalische Maßnahmen und chemische Maßnahmen.
Vorbeugung: Außer der nötigen Reinlichkeit: Entzug von Nahrungsquellen soweit möglich, Verhinderung von Versteck-, Nist- und Brutmöglichkeiten. Das Verschließen von Zugängen sollte schon vor einem Befall oder erst nach einer Bekämpfung erfolgen, die Tiere schaffen sich ansonst andere Ein- und Ausgänge, die man nicht oder erst nach einer Massenvermehrung entdeckt. Biologische Maßnahmen: Natürliche Feinde sind meist nicht genügend vorhanden, bzw. ist deren Einsatz problematisch (z.B. Mäuse und Katzen in einer Großküche). Raubmilben und manche Bazillen haben sich im Pflanzenschutz teilweise schon bewährt. Physikalische Maßnahmen: Fang durch mechanische Vorrichtungen. (Mausefalle ist ok, Leimfallen werden aus Tierschutzgründen bei Warmblütern abgelehnt!) . Vergrämung durch Ultraschall: da wird es schwierig bei der gleichmäßigen Beschallung des Raumes inklusive der Verstecke und Schlupfwinkel. Temperaturveränderung: Erhitzen oder Einfrieren: wirkt ausgezeichnet, nur ist das leider selten möglich. Chemische Maßnahmen: Die Auswahl des Wirkstoffes ist abhängig von der Biologie und den Lebensgewohnheiten der festgestellten Schädlinge und der Befallssituation. Oberstes Prinzip beim Einsatz von Chemie: So wenig wie möglich - soviel wie notwendig Auch in der TIER-Krankheits- und Seuchenbekämpfung ist der Schädlingsbekämpfer zuhause. Wir können zwar nicht die Ursachen der Krankheit/der Seuche bekämpfen,das ist Sache der Forschung, der Biologen und der Tierärzte. Unsere Aufgabe ist es die Kette vom Ausgangspunkt einer Infektion über die sogenannten Wirte und Zwischenwirte, die Überträger, zu uns oder unseren Nutztieren zu unterbrechen.

Wenn Sie einen Schädlingsbefall feststellen oder vermuten, so sollten Sie nicht selbst eine Bekämpfung versuchen, das würde nur viel Zeit und Geld kosten und in 95 von 100 Fällen nicht zu einer gänzlichen Tilgung führen. Eine ausführliche Beratung von einem konzessionierten Schädlingsbekämpfer ist meist kostenlos und nur der Profi weiß, wie man Schädlinge rasch und mit wenig, aber wirksamer Chemie bekämpft.

Für einen Kostenvoranschlag verrechnen wir meist nur den tatsächlichen Aufwand an Kilometerleistung und Fahrzeit.

Im Interesse zufriedener Kunden kommen wir mit neutralem PKW, arbeiten unauffällig und versprechen absolute Diskretion.


Autor: r.w. kohl

zum Beginn


zur Homepage

Bildergalerie  Heimische Ameisen  Pharao-Ameisen  Schaben  Heimchen  Fliegen  Mücken  Motten  Wespen  Hornissen  Tauben  Mäuse  Ratten  Siebenschläfer  Marder  Wühlmaus  Maulwurf  Spinnen  Staublaus  Milben  Taubenzecken  Wanzen  Flöhe  Mauerspinnen  Laufkäfer  Kastanienminiermotte  Kellerasseln  Vorsorgeplan-HACCP