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MERKBLATT DEUTSCHE SCHABE
(blattella germanica)

ALLGEMEINES
Die Deutschen Schaben haben im Volksmund viele verschiedene Namen wie
Kakerlaken, Russen, Schwaben usw.. Geschichtlich gesehen sind sie älter als die
Saurier, man hat schon versteinerte Exemplare gefunden, die genau gleich
aussehen wie die heutigen Schaben.
Die Deutsche Schabe ist rötlichbraun bis gelbbraun gefärbt und wird bis zu
13mm groß. Die Flügel dieser Schabenart überragen beim Männchen den Hinterleib,
beim Weibchen kaum. Besonders auffällig sind die fast körperlangen Fühler
(Antennen), die ständig in Bewegung sind. Schaben sind nachtaktiv und leben
tagsüber in engen, warmen Verstecken. Wenn man sie nachts bei ihrer
Nahrungssuche mit einem Lichtschein überrascht, fliehen sie äußerst schnell in
die nächstbesten Verstecke. Sollte man auch tagsüber welche laufen sehen, so ist
das ein Zeichen von Überbevölkerung in den Verstecken. Die Weibchen legen 25 bis
40 Eier in eine Eikapsel (Oothek), die sie bis zur völligen Reife der Eier an
ihrem Hinterleib mittragen. Schon wenige Stunden nach der Ablage der Eikapsel
schlüpfen schon die ersten Jungen (Nymphen). Bei ca. 30 Grad Celsius und guten
Nahrungsbedingungen wachsen die Jungen mit mehreren Häutungen innerhalb von 50
bis 60 Tagen zur Geschlechtsreife heran. Das bedeutet, daß ein Weibchen bei
optimalen Temperatur- und Nahrungsbedingungen bis zu einer halben Million
Nachkommen in einem Jahr haben kann.
Schaben sind gefürchtete Hygieneschädlinge, besonders in der Gastronomie und
Kranken- und Pflegeheimen, sowie in Bäckereien und fleischverarbeitenden
Betrieben. Es gibt viele Möglichkeiten der Einschleppung, auch für
Privathaushalte: mit Reisegepäck, allen Arten von Verpackungen, Paletten,
Bekleidung. Sie fressen alles organische Material, auch Aas und übertragen bei
ihrer nächtlichen Nahrungssuche viele Bakterien, Viren und Pilze auf Speisen,
Arbeitsflächen und Geräte. Die bei den Häutungen, bzw. beim Absterben
übrigbleibenden Chitinpanzer sind sehr scharfkantig und fein, sodaß sie bei
Luftbewegung in die Atemluft gelangen und so Hustenreiz oder sogar
Atemwegserkrankungen auslösen können.
BEKÄMPFUNG
Die beste Bekämpfungsmöglichkeit ist immer die Vorsorge: wenig Verstecke
bieten, Kontrolle der Verpackungen, Entzug von Nahrungsquellen durch
Reinlichkeit.
Wenn Sie einen Schädlingsbefall feststellen oder vermuten, so sollten Sie nicht selbst
eine Bekämpfung versuchen, das würde nur viel Zeit und Geld kosten und in 95 von 100 Fällen nicht zu einer gänzlichen Tilgung
führen. Eine ausführliche Beratung von einem konzessionierten Schädlingsbekämpfer ist meist kostenlos und nur der Profi weiß,
wie man Schädlinge rasch und mit wenig, aber wirksamer Chemie bekämpft.
Für einen Kostenvoranschlag verrechnen wir meist nur den tatsächlichen Aufwand an Kilometerleistung und Fahrzeit.
Im Interesse zufriedener Kunden kommen wir mit neutralem PKW, arbeiten unauffällig und versprechen absolute Diskretion.
Wir geben nach
einer einmaligen Schabenbekämpfung nach unserem bewährten
GEL-Verfahren folgende schriftliche Garantie:
Völlige Beseitigung des Schabenbefalles innerhalb weniger
Tage
sowie Schutz vor Neubefall für die Dauer von
vier Monaten
in den von uns behandelten Räumen, auch wenn nicht
verhindert werden kann, daß Schaben laufend eingeschleppt werden.
Diese geruchlose und umweltfreundliche Art der Bekämpfung
ist auch während des Betriebes möglich.