MERKBLATT Mardervergrämung
Stein-/Hausmarder. Als Kulturfolger plündert er gerne Komposthaufen.
ALLGEMEINES
Der MARDER ist als Säugetier zu schützen, aber in einem Dachboden als
nächtlicher Radaubruder wenig geschätzt. Noch weniger beliebt wird er durch
Zerstörung der Zündkabel, der Brems-, Benzin- und Hydraulikleitungen unter der
Motorhaube. Der Grund für seine Vorliebe für den Motorraum: Die Leitungen in
manchen Automarken riechen für den Marder ähnlich wie die Reviermarkierungen
seiner Rivalen um die Marderweibchen. Also beißt, kratzt und reißt er wütend um
diese Geruchsmarkierungen zu vernichten. Die besonnenen Jäger rücken ihm mit
Lebendfallen zuleibe und setzen gefangene Tiere dann weit entfernt von
menschlichen Behausungen wieder aus. Dem Schädlingsbekämpfer bleibt nur der
Griff zu Vergrämungsmitteln, um ihn aus Gebäuden zu vertreiben. Meist sind das
Pulver, die ausgestäubt werden oder wasserlösliche Mittel zum Spritzen der
bevorzugten Aufstiegswege, wie Mauerecken und Dachrinnen, und der
Aufenthaltsorte wie Dachböden, gleich ob die vom Haus, Stall oder Schuppen.
Diese Mittel enthalten Duftstoffe, die ihm Angst einjagen. Wir Menschen riechen
sie nicht.
Wenn Sie einen Schädlingsbefall feststellen oder vermuten, so sollten Sie nicht selbst
eine Bekämpfung versuchen, das würde nur viel Zeit und Geld kosten und in 95 von 100 Fällen nicht zu einer gänzlichen Tilgung
führen. Eine ausführliche Beratung von einem konzessionierten Schädlingsbekämpfer ist meist kostenlos und nur der Profi weiß,
wie man Schädlinge rasch und mit wenig, aber wirksamer Chemie bekämpft.
Für einen Kostenvoranschlag verrechnen wir meist nur den tatsächlichen Aufwand an Kilometerleistung und Fahrzeit.
Im Interesse zufriedener Kunden kommen wir mit neutralem PKW, arbeiten unauffällig und versprechen absolute Diskretion.