MERKBLATT MAULWURF
ALLGEMEINES
Der Maulwurf steht auf der sogenannten Roten Liste, d.h. er ist
geschützt, da er wegen angeblicher Schäden an Wiesen, bzw. an Mähern von deren
Besitzern in Europa schon vom Aussterben bedroht war. Was die Bauern und
Rasenbesitzer in früheren Jahren an Vernichtung des Maulwurfes nicht zuwege
gebracht haben, das schaffen jetzt die Unmengen an Insektenschutzmitteln. Diese
rauben dem Maulwurf seine Nahrung, denn er ernährt sich zu 90 Prozent von
Insekten und deren Larven und ist somit eines unserer nützlichsten
Kleinsäugetiere. Die Wurzeln unserer Nutzpflanzen werden nicht vom Maulwurf,
sondern von der Wühlmaus abgebissen.
An der Form des Querschnittes der
Gänge kann man leicht feststellen, ob der Hügel im Rasen vom Maulwurf oder von
der Wühlmaus aufgeworfen wurde:
Der Gangquerschnitt des Maulwurfes ist kreisrund,
der der Wühlmaus ist oval.
Außerdem ist der aufgeworfene Erdhügel der
Wühlmaus grobscholliger.
VERGRÄMUNG
Den Maulwurf vertreibt man
aus dem Rasen am besten mit Vergrämungsmitteln in Pulverform oder flüssig als
Spritzbrühe, welche Geruchsstoffe seiner natürlichen Feinde enthalten.
Wenn Sie einen Schädlingsbefall feststellen oder vermuten, so sollten Sie nicht selbst
eine Bekämpfung versuchen, das würde nur viel Zeit und Geld kosten und in 95 von 100 Fällen nicht zu einer gänzlichen Tilgung
führen. Eine ausführliche Beratung von einem konzessionierten Schädlingsbekämpfer ist meist kostenlos und nur der Profi weiß,
wie man Schädlinge rasch und mit wenig, aber wirksamer Chemie bekämpft.
Für einen Kostenvoranschlag verrechnen wir meist nur den tatsächlichen Aufwand an Kilometerleistung und Fahrzeit.
Im Interesse zufriedener Kunden kommen wir mit neutralem PKW, arbeiten unauffällig und versprechen absolute Diskretion.