MERKBLATT Orientalische Schabe
(blatta orientalis)

ALLGEMEINES
Die Orientalischen Schaben haben wie die Deutschen Schaben viele
Trivialnamen: Rußfkäfer, Schwaben, Kakerlaken etc.. Ihr Körper ist schwarzbraun,
ziemlich breit und bis ca. 3,5 cm lang. Besonders auffällig sind die langen
Fühler (Antennen), während die Flügelstummel kaum erkennbar sind. Sie sind
verhältnismäßig schlechte Kletterer auf glatten Flächen. Wie die Deutschen
Schaben leben sie tagsüber versteckt in warmen Ritzen und Spalten, unter Öfen
und in Heizungsschächten.
Die Weibchen legen ca. 16 Eier in eine Eikapsel
(Oothek), die sie aber bald an einer warmen und feuchten Stelle versteckt
ablegen. Nach ungefähr 8 Wochen schlüpfen die Jungen und erreichen erst nach
mehreren Häutungen mit 6-8 Monaten die Geschlechtsreife, soferne genügend
Nahrung und Temperaturen um die 30 Grad Celsius vorhanden sind.
Sie
übertragen bei ihrer Nahrungssuche viele Bakterien, Viren und Pilze und ihre
Exkremente verbreiten einen penetranten Geruch, der unsere Nahrungsmittel und
Vorräte unbrauchbar macht, auch wenn sie nicht direkt von den Schaben befallen
wurden.
Schaben sind gefürchtete Hygieneschädlinge, besonders in der Gastronomie und Kranken- und Pflegeheimen, sowie in Bäckereien und fleischverarbeitenden Betrieben. Es gibt viele Möglichkeiten der Einschleppung, auch für Privathaushalte: mit Reisegepäck, allen Arten von Verpackungen, Paletten, Bekleidung. Sie fressen alles organische Material, auch Aas und übertragen bei ihrer nächtlichen Nahrungssuche viele Bakterien, Viren und Pilze auf Speisen, Arbeitsflächen und Geräte. Die bei den Häutungen, bzw. beim Absterben übrigbleibenden Chitinpanzer sind sehr scharfkantig und fein, sodaß sie bei Luftbewegung in die Atemluft gelangen und so Hustenreiz oder sogar Atemwegserkrankungen auslösen können.
BEKÄMPFUNG
Die beste Bekämpfungsmöglichkeit ist immer die Vorsorge: wenig Verstecke bieten, Kontrolle der Verpackungen, Entzug von Nahrungsquellen durch Reinlichkeit.
Wenn Sie einen Schädlingsbefall feststellen oder vermuten, so sollten Sie nicht selbst
eine Bekämpfung versuchen, das würde nur viel Zeit und Geld kosten und in 95 von 100 Fällen nicht zu einer gänzlichen Tilgung
führen. Eine ausführliche Beratung von einem konzessionierten Schädlingsbekämpfer ist meist kostenlos und nur der Profi weiß,
wie man Schädlinge rasch und mit wenig, aber wirksamer Chemie bekämpft.
Für einen Kostenvoranschlag verrechnen wir meist nur den tatsächlichen Aufwand an Kilometerleistung und Fahrzeit.
Im Interesse zufriedener Kunden kommen wir mit neutralem PKW, arbeiten unauffällig und versprechen absolute Diskretion.
Wir geben nach
einer einmaligen Schabenbekämpfung nach unserem bewährten
GEL-Verfahren folgende schriftliche Garantie:
Völlige Beseitigung des Schabenbefalles innerhalb weniger
Tage
sowie Schutz vor Neubefall für die Dauer von
vier Monaten
in den von uns behandelten Räumen, auch wenn nicht verhindert werden kann, daß Schaben laufend eingeschleppt werden.
Diese geruchlose und umweltfreundliche Art der Bekämpfung ist auch während des Betriebes möglich.