www.rc-webdesign-und-internet.de

Pharaoameise

unser Logo

Schädlingsbekämpfung    Dipl.-Ing. Herfried SCHWARZ
Sie erreichen uns:                          0664 / 98 06 940     Schwarz 
                                                                           Wien, Niederösterreich, nördliches Burgenland, Oberösterreich, Salzburg, nördliche Steiermark
                               0664 / 97 30 852    Kohl 
                                                                            Südliche Steiermark, mittleres und südliches Burgenland, Kärnten
A-8974  MANDLING, Grenzweg 3,  TEL.:  0664 / 98 06 940,  e-mail:  Kammerjaeger@aon.at
A-8020  GRAZ, Keplerstr. 36 A/1/8,  TEL.:  0316 / 71 03 39,  e-mail:  Kammerjaeger.Graz@aon.at
A-1180 WIEN, Erndtgasse 23/9,  TEL.+ FAX:  01 / 47 83 726,  e-mail:  Kammerjaeger@aon.at
                              
MERKBLATT  PHARAO-AMEISEN
(monomorium pharaonis)
Pharao-Ameise
ALLGEMEINES

Diese Ameise ist sehr klein (ca. 1,5-2 mm) und rötlich-gelb gefärbt. Sie stammt ursprünglich aus dem indischen Subkontinent und wurde um die Jahrhundertwende 1800/1900 durch den zunehmenden Handel in Mitteleuropa eingeschleppt. Da um diese Zeit auch die Ausgrabungen der Pharaonengräber in Ägypten mit Hochdruck vorangetrieben wurden, hat man diese tropische Ameisenart damit in Verbindung gebracht und ihr diesen Namen gegeben. Sie lebt wie alle Ameisen in Staaten, nur gibt es bei dieser Art mehrere Königinnen in einer Kolonie. Das Nest wird in geschützten Höhlen und Mauerspalten angelegt, am liebsten in der Nähe von Heizungs- bzw. Warmwasserleitungen, da sie wegen ihrer tropischen Herkunft viel und ständige Wärme brauchen, vorzugsweise 24-30°C. Ist die Anfangskolonie zu groß, legen einige Königinnen mit ihren Arbeiterinnen Tochterkolonien an, erhalten aber eine friedliche Verbindung mit der ursprünglichen Kolonie aufrecht. So kann nach und nach ein ganzes Gebäude befallen werden. Die Pharaoameise frißt alles Organische, wobei je nach Mangel in den Nestern oft tageweise nur süße Sachen, oder nur Brot, Nudeln und Kuchen und dann wieder nur Fleisch, tote Insekten und Aas bevorzugt werden. Eingeschleppt werden Pharaoameisen meist mit Hydrokulturen oder Dämmstoffen (Schaumstoffplatten!). Wegen ihres hohen Wärmebedarfes findet man sie meistens in ganzjährig beheizten Gebäuden (Krankenhäusern, Hotels, Sauna-/Badeanlagen, Großküchen und Bäckereien). Sie machen eigentlich wenig Schaden an unseren Vorräten, außer daß manchmal ein Kuchen auf der Anrichte wegen zu starken Befalles wegzuwerfen wäre. Sie sind eher gefährliche Hygieneschädlinge, da sie auf ihrer Nahrungssuche auch über Stellen und Gegenstände laufen, die nicht gereinigt werden können oder zum Wegwerfen bestimmt sind. Dort nehmen sie Bakterien und Pilze auf und übertragen sie auf Arbeitsplatten, Besteck, Geschirr und Nahrungsmittel. In Krankenhäusern sind sie aber gefürchtet, da sie als Überträger pathogener Keime überall zu finden sind, in Harngläsern, auf Wunden, Verbänden, unter Gipsverbänden ebenso wie in sterilen Einrichtungen, wie Inkubatoren auf Frühgeburtstationen und in Transfusionen.

BEKÄMPFUNG

Die Bekämpfung der Pharaoameise ist schwierig, da man die Lage der Nester nur selten feststellen kann, um eine direkte Bekämpfungsmöglichkeit des gesamten Staates inklusive der Königinnen zu haben. Eine großflächige Besprühung der Laufwege ist nicht möglich, weil der verbleibende Belag an Giftstoffen auf den Arbeitsflächen und anderen Einrichtungsgegenständen zu gefährlich wäre. So bleibt meist nur die Bekämpfungsmöglichkeit mit Fraßködern. Man verwendet in letzter Zeit fast nur mehr Juvenilhormone in Verbindung mit diversen Lockstoffen (z.B. Leber) und Chemikalien, die bei den Königinnen zur Sterilität führen. Diese Juvenilhormone unterbrechen den Lebenszyklus der Ameisenlarven: sie verpuppen sich, entwickeln sich aber nicht mehr weiter zum vollständigen Insekt. Ein Vorteil dieses Verfahrens ist die absolute Gift-Freiheit, die Kolonien werden durch die Sterilität der Königinnen und wegen des verhinderten Nachwuchses vernichtet und die Umwelt wird nicht durch Sprays etc. belastet. Einen Nachteil stellen allerdings die relativ hohen Kosten der Präparate und der große Zeitaufwand dar, da jeder Raum mehrmals besucht werden muß, um den Köder zu erneuern.


Wenn Sie einen Schädlingsbefall feststellen oder vermuten, so sollten Sie nicht selbst eine Bekämpfung versuchen, das würde nur viel Zeit und Geld kosten und in 95 von 100 Fällen nicht zu einer gänzlichen Tilgung führen. Eine ausführliche Beratung von einem konzessionierten Schädlingsbekämpfer ist meist kostenlos und nur der Profi weiß, wie man Schädlinge rasch und mit wenig, aber wirksamer Chemie bekämpft.

Für einen Kostenvoranschlag verrechnen wir meist nur den tatsächlichen Aufwand an Kilometerleistung und Fahrzeit.

Im Interesse zufriedener Kunden kommen wir mit neutralem PKW, arbeiten unauffällig und versprechen absolute Diskretion.


Autor: r.w. kohl

zum Beginn

zur Homepage

Bildergalerie  Heimische Ameisen  Schaben  Heimchen  Fliegen  Mücken  Motten  Wespen  Hornissen  Tauben  Mäuse  Ratten  Siebenschläfer  Marder  Wühlmaus  Maulwurf  Spinnen  Staublaus  Milben  Taubenzecken  Wanzen  Flöhe  Mauerspinnen  Laufkäfer  Kastanienminiermotte  Kellerasseln  Vorsorgeplan-HACCP  Beruf-Kammerjaeger