MERKBLATT STAUBLAUS

ALLGEMEINES
Staubläuse findet man besonders häufig in Neubauten.
Durch die moderne rasche Fertigstellung der heutigen Bauten bleibt in den Mauern
viel Feuchtigkeit erhalten und wegen der Luftdichtheit der Türen und Fenster
bleibt sie auch dauerhaft bestehen, was zu einer Bildung kleiner, oft nicht
sichtbarer Schimmelpilzkolonien führen kann. Diese Schimmelpilzrasen sind
wiederum die Hauptnahrungsquelle der Staublaus. Bei der Nahrungssuche kommen sie
auch häufig an Stellen in der Wohnung, die kaum oder nicht zu reinigen sind.
Dort nehmen sie auch Viren, Bakterien und Pilzkeime auf und verbreiten sie im
ganzen Wohnbereich.
Beim Absterben der Staublaus bleibt ein feiner, aber
scharfkantiger Chitinpanzer übrig, dessen zersplitterte Reste bei Bewegungen im
Zimmer in die Atemluft hochgewirbelt werden und zu Hustenreiz, bzw. bei
Dauerbelastung auch zu Erkrankungen der Atemwege, Hausstauballergie, Asthma
führen können.
BEKÄMPFUNG
Die beste Bekämpfungsart ist der
Entzug der Nahrungsquelle der Staublaus. Durch Heizen und immer wieder
kurzzeitiges, aber komplettes Durchlüften des gesamten Wohnbereiches besonders
in Neubauten bildet sich kein Schimmel an den Wänden.
Wenn Sie einen Schädlingsbefall feststellen oder vermuten, so sollten Sie nicht selbst
eine Bekämpfung versuchen, das würde nur viel Zeit und Geld kosten und in 95 von 100 Fällen nicht zu einer gänzlichen Tilgung
führen. Eine ausführliche Beratung von einem konzessionierten Schädlingsbekämpfer ist meist kostenlos und nur der Profi weiß,
wie man Schädlinge rasch und mit wenig, aber wirksamer Chemie bekämpft.
Für einen Kostenvoranschlag verrechnen wir meist nur den tatsächlichen Aufwand an Kilometerleistung und Fahrzeit.
Im Interesse zufriedener Kunden kommen wir mit neutralem PKW, arbeiten unauffällig und versprechen absolute Diskretion.